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Hochzeitsessen, Hochzeitsbuffet und Catering – Worauf muss man achten?

Liebe geht bekanntlich durch den Magen – das gilt natürlich auch für Hochzeiten. Neben Location, Dekoration und Programm ist das Essen ein wichtiger Bestandteil jeder Hochzeit, sind gemeinsame Mahlzeiten doch auch Orte des Miteinanders und des gemeinsamen Austauschs. Wer also nicht nur für den eigenen schönsten Tag des Lebens, sondern auch seine Gästen ein besonderes Erlebnis schaffen möchte, ist gut beraten, sich die richtige Form der gemeinsamen Mahlzeit zu überlegen. Nachfolgend werden verschiedene Möglichkeiten für Hochzeitsessen vorgestellt sowie Vor- und Nachteile gegenübergestellt.

Die Qual der Wahl beim Hochzeitsessen – Hochzeitsbuffet oder Catering?

Klassischerweise gibt es beim Hochzeitessen zwei Möglichkeiten, Essen zu servieren: Als Buffet oder als Menü. In den letzten Jahren sind durch Neuerungen wie Live Cooking aber auch einige neue Optionen entstanden, die sich mit den altbewährten Methoden kombinieren lassen. So individuell die Wünsche des Brautpaars sind, so unterschiedlich kann auch das Essen ausfallen. Es gibt jedoch einige Anhaltspunkte, an denen die Entscheidung leicht festgemacht werden kann. An dieser Stelle sollen daher zunächst beide Varianten vorgestellt werden.

Buffet

Der Klassiker schlechthin. Bei einem Buffet-Catering werden den Gästen an einem langen oder mehreren Tischen eine größere Auswahl an Speisen präsentiert. Hier herrscht das Prinzip der Selbstbedienung vor: Die Gäste bewegen sich selbständig zum Buffet und stellen ihre Speisen ganz individuell zusammen. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl von Anbietern, die für jeden kulinarischen Wunsch offen sind. Klassische Buffets bieten eine Variation an Fleischgerichten, Fisch, kohlenhydrathaltigen Beilagen wie Nudeln, Pommes, Kartoffeln und co. sowie verschiedene Salate an. Natürlich variiert die Auswahl auch nach Jahreszeiten. Wenn die Hochzeit beispielsweise im Sommer und im Freien stattfindet, bietet sich ein Grillbuffet eher an, während im Herbst z.B. Kürbissuppe oder Aufläufe auf der Speisekarte stehen könnten. Denkbar sind auch themenspezifische Buffets, wenn es sich um eine thematisch ausgerichtete Hochzeit (z.B. am Strand) handelt.

Die Vorteile eines Buffets liegen darin, dass für jeden Geschmack etwas dabei sein sollte. Menüs tragen oft das Risiko in sich, bei wählerischen Essern nicht jeden Wunsch exakt zu treffen. Beim Buffet kann sich jeder selbst seine Portionen einteilen und bei größerem Hunger auch mehrmals nachladen. Zudem wird das gemeinsame Anstehen oft als gesellig empfunden und bietet den Gästen die Möglichkeit, miteinander ins Gespräch zu kommen. Ein weiterer Pluspunkt ist eine gewisse Zeitersparnis gegenüber dem Menü, das in der Regel mehr Vorbereitung bedarf.

Allerdings gibt es auch einige Nachteile. Ein Buffet nimmt mehr Raum als ein am Tisch serviertes Menü ein, was sich bei kleinen Locations nachteilig auf den Platz auswirken kann. Gegenüber dem Menü hat das Buffet außerdem das Nachsehen, was Frische angeht, da die Speisen mit der Zeit abkühlen. Was einerseits ein Pluspunkt in puncto Geselligkeit ist, kann sich in manchen Hochzeitsrunden auch negativ auswirken: Gerade, wenn der Hunger groß ist und der Platz begrenzt, bilden sich schnell Schlangen am Buffet, was mitunter zu Gedrängel und Missmut führen kann.

Hochzeitsmenü

Neben dem Buffet bieten verschiedene Caterer auch die Möglichkeit an, ein Hochzeitsmenü für die Feier zusammenzustellen. Das klassische 3-Gänge-Menü aus Vor-, Haupt- und Nachspeise ist hier sicherlich am verbreitetsten. Es gibt jedoch auch die Variante eines 5-Gänge-Menüs (Vorspeise – Fischgang – Fleischgang – Käse und/oder Salat – Dessert) oder sogar 8-Gänge-Menüs (Kalte Vorspeise – Suppe – Zwischengericht/Fisch – Sorbet – Hauptgang/Fleisch – Käse – Dessert/Obst – Kaffee). Wie auch beim Buffet kann das Menü individuell gestaltet werden und auf Jahreszeit oder ein Thema abgestimmt werden. Bei einer Hochzeit im Herbst bieten sich beispielsweise Flammkuchen und Wildgerichte an, während im Frühjahr auch frische Salate, Spargel und co. eine Option sein könnten.

Die Vorteile eines Menü liegen zunächst in der zeitlichen Planung. Gerade bei Hochzeiten mit dicht getaktetem Zeitplan können sich Buffet und Programmpunkt durchaus überschneiden, wenn der Bräutigam beispielsweise eine Ansprache halten will, aber sich fünf Gäste gerade noch unterhalten. Ein Menü kann hier entsprechend mehr Ruhe in den zeitlichen Ablauf bringen, da Anstehen und zeitversetztes Essen entfallen und die Gäste an den Tisch gebunden werden. Daneben fällt bei einem klassischen Menü natürlich mehr Platz im Raum an, der nicht durch das Buffet belegt werden muss. Ein weiterer Punkt für das Menü ist sicherlich, dass das Essen immer frisch serviert wird. Gerade für Brautpaare, die auf eine gewisse Eleganz Wert legen, kann das Hochzeitsmenü auch ein Vorteil sein. Das Anrichten und Servieren der Speisen wirken hier natürlich etwas „nobler“, als es beim klassischen Buffet der Fall ist. Schließlich kann beim Menü auch eine gewisse kreative Freiheit genutzt werden.

Selbstverständlich hat auch ein zusammengestelltes Menü seine Nachteile. Wo beim Buffet mehr Wahlfreiheit herrscht, ist das Menü naturgemäß eingeschränkter. Speisen müssen aufeinander abgestimmt werden und werden zwangsläufig wahrscheinlich nicht jeden Geschmack treffen. Auch für Allergiker oder Menschen mit spezifischer Ernährung kann das Menü nachteilig sein, weshalb Lebensmittelallergien und besondere Wünsche unbedingt im Voraus abgesprochen werden sollen. Einen weiteren Minuspunkt stellen die Personalkosten dar, die beim Menü im Vergleich zum Buffet etwas höher ausfallen.

…oder doch beides zusammen?

Beide Catering-Formen sprechen mit bestimmten Argumenten für sich. Oft bietet es sich aber auch an, ein Buffet mit einem festen Menügang zu verbinden. Hierbei hat man oft freie Wahl und kann wählen, ob man lieber die Vorspeise, den Hauptgang oder die Nachspeise an den Tisch servieren lassen möchte. Die Variante aus einem Vorspeisenbuffet und einem am Tisch servierten Hauptmenü ist ebenso möglich wie ein Nachspeisenbuffet. Prinzipiell lassen sich alle Optionen miteinander kombinieren. Hierbei ist also die Kreativität der Gastgeber gefragt: Eine warme Suppe als Vorspeise eignet sich ebenso gut als Menü wie ein am Tisch serviertes Tiramisu.
Eine noch nicht angesprochene Möglichkeit des Caterings ist das Live Cooking. Viele Hochzeitscaterer bieten das Zubereiten einzelner Speisen als ergänzendes Event zum Buffet oder Menü direkt vor den Augen der Gäste an. Von Pizza über Grillsteaks und Spanferkel bis hin zu Crème Brûlée lassen sich so Speisen aus jedem klassischen Hauptgang problemlos in ein Live-Event für die Hochzeitsgesellschaft verwandeln.

Auswahl des Caterers und Kosten für das Catering

Bezüglich der Kosten kann bei einem Buffet im Durchschnitt mit Kosten zwischen 20 – 60 € pro Person gerechnet werden. 20 ist hier aber als absolute Untergrenze anzusehen und 60 schon als Königsklasse. Beim Menü beginnen die Preise in etwas höherem Rahmen. Auf dem Markt gibt es eine Vielzahl an Anbietern, die auf Wünsche eingehen und einen individuellen Kostenvoranschlag anbieten, in dem die genauen Kosten wie Service usw. aufgelistet und abgeschätzt werden können. Unterschieden wird zudem zwischen All-Inclusive-Preisen und Pro-Kopf-Preisen. Einige Catererer bieten auch die Möglichkeit eines Probe-Essens an, um die Speisen vorab selbst zu testen. Bei der Planung sollte bedacht werden, dass das Essen ein wichtiger Teil jeder Hochzeit ist. Daher sollte hier nicht der Rotstift angesetzt werden, sondern verschiedene Anbieter im Preis-Leistungs-Verhältnis verglichen werden, um das Beste aus dem Essen herauszuholen. Dennoch können Abstriche gemacht werden, indem z.B. prinzipiell günstigere kalte Vorspeisen oder die Hochzeitstorte im Rahmen des Desserts angeboten werden. Zudem sollten auch die Referenzen des Catering-Services beachtet werden: Mit erfahrenen Anbietern, die schon viele positive Bewertungen und Empfehlungen aufweisen, wie dem Catering in Aachen, ist man im Zweifelsfall auf der sicheren Seite. Werden alle diese Punkte geachtet, steht einer gelungenen Feier nichts mehr im Wege.

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