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Eheringe – Welches Material ist am besten?

Bei der Hochzeitsplanung müsst Ihr verschiedene Punkte und Aspekte berücksichtigen. Neben einer aufwändigen Planung solltet Ihr Euch Gedanken um die verschiedenen Ehering-Materialien machen. Die verschiedenen Materialien haben unterschiedliche Eigenschaften. In diesem Artikel werden die verschiedenen Ehering-Materialien näher beschrieben und worauf Ihr beim Kauf besonders achten solltet. Denn viele Eheringe gibt es auch online und daher sollte man sich vor der Bestellung schon Gedanken machen, welches Material am besten zum Brautpaar passt.

Welche Ehering-Materialien gibt es?

In diesem Ratgeber werden die verschiedenen Materialien für Eheringe näher beschrieben und mit ihren Vorteilen und Nachteilen vorgestellt.

  • Platin
    Platin ist ein seltenes Edelmetall und besitzt eine weiß-glänzende Optik. Da das Edelmetall selten ist, sind Eheringe aus Platin ziemlich teuer. Eheringe aus Platin sind äußerst selten, besitzen aber viele verschiedene positive Eigenschaften. Das Edelmetall hat einen hohen Reinheitsgrad und es ist form- und widerstandsfähig. Zudem wird das Material mit der Zeit nicht anlaufen und es behält seinen schönen weißen Glanz. Manche Paare entscheiden sich bei der Hochzeit für Eheringe aus Platin, da das Edelmetall die Liebe widerspiegelt. Das Material ist rein, beständig und besonders selten. Eine Ehe soll schließlich für die Ewigkeit sein. Platin-Eheringe eignen sich besonders für Brautpaare, die die Ringe im privaten und beruflichen Alltag stark beanspruchen. Das Material ist abriebfest und besonders widerstandsfähig. Zudem eignet sich Platin für Personen mit empfindlicher Haut oder Allergiker. Da die Ringe eine weiß-glänzende Farbe haben, passen die Platin-Eheringe gut zu einem hellen Hauttyp.
  • Gelbgold
    Die meisten Eheringe bestehen aus Gelbgold. Bereits seit vielen Jahrtausenden wird das Edelmetall für die Herstellung von Eheringen verwendet. Die Eheringe aus Gelbgold haben eine schimmernd-gelbe Farbe und sind im Vergleich zu anderen Edelmetallen besonders weich. Für die Eheringe werden verschiedene Legierungen aus Silber, Kupfer oder anderen Edelmetall eingearbeitet, um den Härtegrad zu erhöhen. So lassen sich die Eheringe auch besser verarbeiten. Für Eheringe aus Gelbgold werden 750er- und 585er-Gold verwendet. Natürlich gibt es auch Gelbgold-Eheringe aus 990er- und 333er-Gold. Ihr solltet berücksichtigen, dass Ihr die Eheringe täglich tragt und die Ringe einiges aushalten müssen. Keine Macken oder Tragespuren sind normal.
    Legierungen sind enorm wichtig, damit die Tragespuren weniger sichtbar sind. Viele Brautpaare mögen die kleinen Macken und Tragespuren. Dies sind die Spuren, die sie gemeinsam erlebt haben. Gelbgold-Eheringe haben einen zeitlosen und klassischen Stil. Das Edelmetall ist für viele auch das optimale Material für Eheringe. Die schöne gelbliche Farbnuance passt zu verschiedenen Hauttypen. Am besten passen die Gelbgold-Eheringe jedoch zu Personen mit einem leicht dunklem Hauttyp.
  • Roségold
    Ein weiteres Material für Eheringe ist Roségold oder auch Rotgold. Dieses Material ist erst seit einigen Jahrzehnten ein beliebtes Ehering-Material. Das Besondere an den Eheringen aus Roségold ist die leicht rötliche Färbung. Feingold wird mit einer Legierung aus Kupfer, Silber und Palladium verarbeitet, wodurch die leicht rötliche Farbnuance entsteht. Kupfer ist für die rötliche Färbung verantwortlich. Silber und Palladium wirken entfärbend, damit das Feingold auch noch erkennbar ist. Die Zusammensetzung der Legierung bestimmt die Farbe.
    Brautpaare können sich auch für andere Farbnuancen entscheiden. Manche mögen auch hautfarbene Eheringe mit einer rosa Farbnuance. Die rötlichen Eheringe passen besonders gut zu Personen mit einem helleren Hauttyp. Natürlich können die Ringe auch andere Hauttypen tragen. Auch hier kommt es auf Euren persönlichen Geschmack an. Roségold kann auch optimal mit anderen Edelmetallen oder Legierungen kombiniert werden.
  • Grau- und Weißgold
    Weißgold ist eine Mischung aus Gelbgold mit einer Legierung aus Silber und Palladium. Früher enthielt die Legierung auch noch Nickel. Dieses Edelmetall wurde jedoch entfernt, da es bei manchen Personen zu allergischen Reaktionen geführt hat. Die Färbung des Goldes hängt immer mit der Legierung und der Zusammensetzung zusammen. Neben klassischen Eheringen aus Weißgold gibt es auch Eheringe aus Graugold. Brautpaare können sich auch für eine zusätzliche Rhodium-Beschichtung entscheiden, wodurch die Eheringe eine noch hellere Farbnuance erhalten.

    Mit der Zeit können die Eheringe aus Weißgold jedoch ihre helle Farbe verlieren. Mit einem Poliertuch könnt Ihr die Weißgold-Eheringe jedoch bearbeiten und zu neuem Glanz erstrahlen lassen. Weißgold-Eheringe können mit Brillanten und Diamanten kombiniert werden. Brautpaare, die wohlhabend sind, entscheiden sich häufig für Eheringe aus Weißgold. In vielen Fällen lassen sie die Eheringe noch mit Diamanten oder Brillanten besetzen.
  • Palladium
    Palladium ist ein Edelmetall mit einer silbergrauen Farbe. Das Edelmetall ist in den letzten Jahren immer beliebter als Ehering-Material geworden. Im Vergleich zu Platin besitzt Palladium einen ähnlichen Härtegrad, aber das Gewicht ist deutlich geringer. Der Unterschied zwischen Palladium und Platin ist der Preis. Das Edelmetall Palladium ist etwas teurer als Platin. Manche Brautpaare suchen hellere Eheringe mit einem leichten Gewicht. Die Eheringe werden schließlich jeden Tag getragen. Die Palladium-Eheringe passen gut zu einem hellen Teint und sind besonders leicht. Zudem können die Eheringe bearbeitet werden und sie haben einen hohen Reinheitsgrad.
  • Titan
    Titan ist ein hochwertiges Metall und besitzt verschiedene positive Eigenschaften. Die Dichte von Titan ist besonders gering und das Metall hat eine hohe Festigkeit. Zudem sind Titan-Eheringe temperatur- und korrosionsbeständig und hautfreundlich. Für Eheringe wird das Metall aus Anthrazitfarben, mit verschiedenen Legierungen bearbeitet. Die weißgrauen Farbnuancen erinnern an Palladium, Platin oder Weißgold und eignen sich besonders für Leute mit einem helleren Hauttyp.
  • Edelstahl
    Edelstahlringe sind eine günstige und robuste Variante für Brautpaare. Ihr werdet an den Ringen nur wenige Tragespuren oder Kratzer erkennen können. Die Eheringe aus Edelstahl können mit Brillanten oder Gold besetzt werden. Hochwertige Edelstahlringe können auch mit kleinen Diamanten veredelt werden. Die Eheringe aus Edelstahl eignen sich besonders für Personen, die im privaten oder beruflichen Alltag handwerkliche Tätigkeiten ausüben oder viel Sport treiben. Ein weiterer Vorteil der Eheringe ist der verhältnismäßig günstige Preis. 
  • Carbon
    Carbon gehört zu den neuesten Ehering-Materialien mit einem extravaganten Look. Das Material ist leicht, hart, stabil und besonders fest. Die Oberfläche von Carbon wirkt samtig und strukturiert. Viele Eheringe aus Carbon können mit Diamanten oder anderen funkelnden Edelsteinen kombiniert werden. Durch die schwarze Farbe des Carbons entstehen interessante und extravagante Kontraste.

Was solltet Ihr beim Kauf der Eheringe beachten?

Beim Kauf sollten Brautpaare immer auf die unterschiedlichen Einflussfaktoren achten. In erster Linie ist Euer persönlicher Geschmack entscheidend. Wichtige Einflussfaktoren sind Preis, Wertbeständigkeit, Stabilität, Exklusivität, die Herstellung, der Feingehalt und die Farbnuancen. 

Brautpaare, die einen Ehering aus robustem Material suchen, sollten sich für Eheringe aus Silber, Titan oder Edelstahl entscheiden. Eheringe aus Gold sind im Vergleich zu den anderen Materialien nicht sehr hart. Kleine Macken oder Kratzer können schnell zu sehen sein. Der Feingehalt des Goldes spielt bei der Härte auch eine wichtige Rolle. Die Oberfläche der meisten Ehering-Materialien wird sich mit der Zeit verändern. Dies liegt daran, dass die Eheringe nicht fest am Finger sitzen, sondern leicht verrutschen können. Das einzige Material, das die Oberfläche nicht verändert, ist Carbon. Mit der Zeit könnt Ihr die Eheringe jedoch bei einem Schmied wieder aufarbeiten lassen. 

Eheringe aus Silber können mit der Zeit anlaufen. Mit einem Silberbad oder einem speziellen Poliertuch können die Eheringe aus Silber wieder aufgearbeitet werden. Eheringe aus 375er- und 333er-Gold haben einen Silberanteil und können ebenfalls anlaufen. Die Goldringe werden aber nur leicht anlaufen. Um auf Nummer sicher zu gehen, könnt Ihr Euch auch an einen Kunstschmied wenden, der die Ringe wieder in Form bringt.

Für besonders sportliche Paare gibt es sogar Eheringe aus Silikon, aber die sind sicherlich nur für den sportlichen Alltag gedacht und nicht für die Trauung.

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