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Balayage für die Hochzeitsfrisur

Der Trend zum Balayage hält sich in der Beauty-Welt seit Jahren hartnäckig – nicht zuletzt Dank seiner natürlichen Optik. Zunächst verraten wir dir alles Wissenswerte rund um den Look im Allgemeinen, dann welche Brautfrisuren ihn besonders hervorheben.

Inhaltsverzeichnis:

1. Was ist Balayage?
2. Woher stammt die Technik, woher der Name?
3. Ursprung des Trends und seit wann er bei uns bekannt ist
4. Technik des Balayage
5. Folgende Brautfrisuren eignen sich besonders für Balayage

1. Was ist Balayage?

Balayage ist eine Freihand-Färbetechnik, bei der mithilfe eines Pinsels Strähnen gefärbt werden. Ziel ist möglichst ein Endergebnis, das die Haare aussehen lässt „wie von der Sonne geküsst“.

2. Wo entstand der Trend Balayage, was bedeutet der Name?

Die Balayage-Technik wurde in Frankreich geboren, was sich anhand des Namens ableiten lässt. Das Wort „balayer“ bedeutet im Französischen „kehren“ oder „streichen“. Es spielt auf die Umsetzung der Färbetechnik an. Hierbei wird freihändig mit einem Pinsel, scheinbar zufällig, über unterschiedlich dicke Strähnen gestrichen beziehungsweise „gekehrt“, um hellere und dunklere Reflexe in die Längen zu zaubern.

3. Herkunft der Trendwelle

Der Hype zu dem natürlichen Frisurentrend begann Anfang 2015 und schwappte aus den U.S.A. zu uns herüber. Das Balayage lief der bis dahin sehr beliebten Ombré-Technik damit den Rang ab.

Das Balayage eignet sich für alle Haartypen, -längen und -farben: ob heller oder dunkler Naturton, ob dickes oder dünnes, ob lockiges oder glattes Haar; Balayage eignet sich für alle Haare. Insgesamt kommt der Effekt umso besser zur Geltung, je länger die Haare sind. Die Strähnchen können in allen Farben gewählt werden: von blond, über braun, rot oder sogar grau ist alles möglich.

4. Technik des Balayage

Der oder die Friseur*in wählt freihändig Strähnen verschiedener Breite und Dicke aus. Diese pinselt er in mehreren Farbtönen und Intensität ein, manche bleiben ganz unbehandelt. Dabei sollte, für ein harmonisches Farbergebnis, die Farbe für die Strähnchen maximal zwei bis drei Nuancen heller oder dunkler gewählt werden als der Naturhaarton.

Aufgetragen wird die Farbe hierbei nicht ab dem Ansatz, sondern nur in den Längen und Spitzen. So setzt man Highlights und Lowlights, die für ein besonders natürliches Farbergebnis sorgen. In der Tat wirkt der Farbverlauf durch die scheinbar willkürlichen Reflexe viel natürlicher als beispielsweise bei der Dip-Dye-Technik.

Die meisten Reflexe werden in die Haarlängen und -spitzen gesetzt, die das Gesicht umrahmen. So kann ein Contouring-Effekt die natürliche Form des Gesichtes optimal unterstreichen.

Der Vorteil des Balayage gegenüber herkömmlichen Färbetechniken, wie beispielsweise Foliensträhnen, liegt darin, dass das Ergebnis weniger kontrastreich ist. Das Gesamtbild wirkt viel natürlicher.

Durch das Zusammenspiel von High- und Lowlights sowie dem natürlichen Haarton, wirkt das Haar optisch voluminöser. Die unterschiedliche Dicke und Breite der einzelnen Strähnen unterstützt diesen Effekt zusätzlich.

Da die Haare nur in den Längen und Spitzen gefärbt werden, entfällt das lästige Ansatzfärben. Der farbliche Übergang wirkt ohnehin natürlich und so sieht dein Balayage mindestens drei Monate und länger, ohne an Farbfrische einzubüßen. Ein weiteres Plus ist, dass deine Kopfhaut während des Färbens nicht in Kontakt mit dem Färbemittel kommt. Hautirritationen und brennende Kopfhaut bleiben dir garantiert erspart. Das macht das Balayage besonders schonend.

Für den Friseurbesuch solltest du etwas Zeit mitbringen, da es sich um eine einigermaßen aufwändige Freihand-Färbetechnik handelt. Als Faustregel gilt: je heller die Naturhaarfarbe und je feiner das Haar, desto schneller wird das optimale Ergebnis erzielt.

5. Brautfrisuren für Balayage

Der Fischgrätenzopf, auch Ährenzopf genannt, wird aus filigranen Strähnchen geflochten und betont so die verschiedenen Farbnuancen und Schattierungen deiner Haare.

Wie macht man einen Fischgrätenzopf?

Der Fischgrätenzopf gelingt am besten mit nicht frisch gewaschenem Haar, weil es dann griffiger ist. Du kannst den Haaren aber auch mit etwas Schaumfestiger mehr Halt verleihen.

1. Als Erstes trennst du die Haarpartie von der Stirn bis zum Nacken in zwei gleich große Teile.

2. Auf der rechten Seite beginnend, greifst du von außen unten eine dünne Strähne. Leg sie über die große Haarsträhne, aus der du sie abgeteilt hast und lass sie dann zur dicken Strähne links fallen.

3. Dann nimmst du von der linken Strähne von außen unten eine dünne Strähne. Leg sie über den dicken linken Haarstrang, aus dem du sie abgeteilt hast. Lass sie dann rechts zur dicken Strähne fallen.

4. Dies setzt du abwechseln so lange fort, bis du an der Spitze der Haare angelangt bist. Je dünner die Strähnen sind, mit denen du arbeitest, desto filigraner ist am Ende das Muster deines Zopfs. Fixiere ihn am Ende mit einem Haargummi.

5. Wenn deine Haare gestuft sind, werden sich ohnehin einzelne, kürzere Strähnchen aus der Frisur lösen und deinem Look einen romantisch-verspielten Touch verleihen. Falls nicht, kannst du zum Schluss aber auch welche locker heraus zupfen.

Du kannst dein Balayage auch wunderbar mit einer edlen, lockigen Hochsteckfrisur in Szene setzen. Diese hier ist einfach zum Niederknien schön:

1. Teile am Oberkopf eine Haarpartie ab.

2. Stecke die beiden seitlichen Partien vorübergehend hinten den Ohren weg.

3. Binde die hintere Haarpartie mit einem Haargummi zu einem tiefen Zopf. Wenn du ein Haarteil oder sonstigen Schmuck einarbeiten möchtest, ist jetzt der richtige Zeitpunkt dafür.

4. Dreh die einzelnen Partien mit dem Lockenstab zu dicken Locken. Du kannst auch die Haarpartien erst in mehrere Strähnen teilen, bevor du die sie lockst.

5. Dann über die Zopfpartie ein auseinandergezogenes Haarkissen stülpen, so erhältst du mehr Volumen am Ansatz des Zopfes. Steck das Kissen mit Haarnadeln fest.

6. Umdrehe die zwei Strähnen des Zopfes miteinander und schiebe ihn dann von unten nach oben; so legen die Locken sich wellig. Lege dann die Strähne um das Haarkissen herum und steck sie fest. Die Haare werden sich von selbst in Locken legen.

7. Nimm dann die rechte Hälfte der oberen Haarpartie. Drehe sie, am oberen Hinterkopf beginnend, mehrere Male nach links ein. Drapiere die Strähne um den Lockendutt herum und stecke sie mit Haarnadeln fest.

8. Die Haare an der linken Seite mit dem Lockenstab eindrehen, dabei ein paar Strähnchen um das Gesicht herum auslassen.

9. Von vorne aus die Seitenpartie zum Kopf hin eindrehen. Greif dabei immer wieder Haare von unten, um eine Kranzoptik zu erzielen.

10. Bei der letzten Haarpartie den Lockenstab fester eindrehen, so entsteht besonders viel Volumen. Dann teilst du den Haarstrang in zwei Teile, die du umeinander drehst. Stecke die Strähne erst locker seitlich am Kopf fest, dann um den Dutt herum.

11. Curle zum Schluss die restlichen Ponysträhnen leicht mit dem Lockenstab.

Gerade, wenn Du Dir die Balayage als Teil Deiner Hochzeitsfrisur machen möchtest, solltest Du lieber keine Experimente wagen und Dich an ein Friseurstudio wenden. Eine Balayage in Köln gibt es zum Beispiel bei Cut am Eigelstein, aber auch in München, Hamburg und Berlin wirst Du gute Studios finden, die diese Technik anbieten.

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